Produkt-Aussage

Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein.

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Wunderglaube und Pilgerfahrten

Meine Bilder zu diesem Thema finden Sie in der Galerie. Blättern Sie in den Seiten, vergrößern Sie sich die Bilder.

Alte Pfade, Aquarell, 22 x 21 cm

140 EUR

Alte Stadt, Aquarell, 44 x 64 cm

280 EUR

Dolmensteine, Aquarell, 36 x 36 cm

90 EUR

Mondlicht über Aquitanien, Aquarell, 47 x 63 cm

250 EUR

Römerbrücke, Aquarell, 17 x 17 cm

90 EUR

Über das Meer, Öl auf Blattsilber, 22 x 20 cm

80 EUR

Camino de Santiago (Jacobsweg) - die Erste Europäische Kulturstraße

Im äußersten Nordwesten Spaniens, in der Region Galicien, liegt der Wallfahrtsort Santiago de Compostela, nicht weit entfernt von der Atlantikküste, die im Mittelalter das Ende der Welt darstellte. Seit dem frühen Mittelalter ist Santiago der wichtigste Wallfahrtsort der Christen neben Jerusalem und Rom. Auch heute pilgern jährlich  Hunderttausende  aus aller Welt nach Santiago  zum (angeblichen!) Grab des Apostels Jakobus. Die Kirche ist errichtet worden an der Stelle eines heidnischen Heiligtums, das mit anderen Heiligtümern am bzw. nahe des 42. Breitengrades lag.

Blick auf die Kathedrale von Santiago de Compostela
Blick auf die Kathedrale von Santiago de Compostela

In der Megalithzeit (4500 – 2500 v. Chr.) war entlang dieses Breitengrades eine „Sternenstraße“ angelegt worden, die die Atlantikküste mit der Westküste des Mittelmeeres verband. Es war die südlichste Sternenstraße, die das alte Europa durchzog; vier nördlicher gelegene Sternenstraßen sind bereits nachgewiesen. Alle waren gekennzeichnet durch Megalithbauten, zu denen auch große Steingräber - sog. Dolmen - gehörten. Galicien war von keltischen Völkern besiedelt und zu Beginn des Mittelalters weder romanisiert noch christianisiert worden. Noch heute zeugen die eigene Sprache wie auch der Gebrauch des Dudelsacks von der keltischen Herkunft. Als die Franken die bis in den spanischen Norden eingedrungenen Mauren verdrängten, diente die Christianisierung Galiciens als Rechtfertigung für die lange anhaltenden Kämpfe. So kam im Jahre 829 unter Bischof Theodomir  die Legende von der Auffindung des Jacobsgrabes auf. An diesem angeblichen Fundort, einst „heidnisches“ Heiligtum der Königin Lupa, baute man eine Kapelle, dann eine Kathedrale, die im 18. Jh. barockisiert wurde. Rasch entwickelte sich Santiago de Compostela zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. Ein ganzes Wegesystem – genannt „Camino de Santiago“ hatte sich allmählich über Europa ausgebreitet, das von Irland und Skandinavien bis nach Nordspanien reichte. Bei Puente la Reina vereinigte es sich zu einem Weg, der nach Santiago und weiter bis ans „Ende der Welt“ nämlich zum Kap Finisterra an der Atlantikküste führte. Durch einen erneuten Ausbruch der Pest im 14. Jh. sowie das Aufkommen des Protestantismus ging die Zahl der Pilger stark zurück.

Dolmen am Camino de Santiago
Dolmen am Camino de Santiago
Jacobswege in Europa
Jacobswege in Europa
„Am Ende der Welt“, Kap Finisterra
„Am Ende der Welt“, Kap Finisterra

An den alten Pilgerwegen lagen aber berühmte Kulturstätten wie Kathedralen, Klöster, Burgen, Brücken, Brunnen, Bergdörfer u.a.m. So war ein europäisches Kulturgut entstanden, das der Europarat mit der Ernennung zur „Ersten Europäischen Kulturstraße“ im Jahre 1987 wieder mit Leben erfüllen wollte. Sinn dieser Maßnahme war der Wunsch, eine europäische Identität zu schaffen. Gleichzeitig soll wirtschaftlich armen Regionen der Europäischen Union durch Tourismusförderung geholfen werden – und Galicien gehört  zu diesen armen Regionen.
Seit Februar 2006 läuft an der Universität von Frankfurt am Main ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Europa als Mnemotop: Kulturtourismus und die Konstruktion europäischer Identität“. Die Frage nach einer europäischen Identität gilt in der Öffentlichkeit und in den Sozialwissenschaften als eines der bedeutendsten Probleme am Beginn unseres Jahrhunderts. Dabei muss die europäische Identität nicht erst konstruiert werden, es geht um die Wiederentdeckung der gemeinsamen kulturellen Vergangenheit, die durch die römische Expansion in Vergessenheit geriet. Die Pilgerwege des Mittelalters nehmen dabei eine wichtige Rolle ein, denn sie sind als Gedächtnisorte identitätsstiftend.
Aus welchen Motiven heute die Menschen nach Santiago de Compostela pilgern, ist dabei nachrangig

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