Produkt-Aussage

Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein.

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Das Heilwissen der Urbevölkerung Amerikas

Meine Bilder zu diesem Thema finden Sie in der Galerie. Blättern Sie in den Seiten, vergrößern Sie  die Bilder. Jedes Bild trägt einen erläuternden Text auf der Rückseite. Darin finden Sie Hinweise zu indianischen Traditionen, zur Landschaft und natürlich zu den Heilkräutern, die diese Völker schon kannten, bevor die Heilwirkung dieser Pflanzen den Europäern durch die Eroberung Amerikas bekannt geworden war.

Wenn Sie Interesse an diesen Informationen haben, klicken Sie auf die nachstehenden Bildtitel:

Chosovi    ---    Erntegott    ---    Erntesegen    ---    Ind. Totem

Monument Valley    ---    Sonora    ---    Hozhoo

Chosovi (hopi: Blauvogel), Hinterglasmalerei, 120x120 cm

580 EUR

Erntegott, Hinterglasmalerei, 26 x 52 cm

140 EUR

Erntesegen, Hinterglasmalerei, 26 x 52 cm

120 EUR

Indiansicher Totem, Tempera auf Holz, 12 x 18 cm

40 EUR

Monument Valley, Radierung, 37 x 42 cm

150 EUR

Sonora, Hinterglasmalerei, 65 x 55 cm

320 EUR

Hozhoo (navajo: Harmonie), Hinterglasmalerei, 125x84 cm

460EUR

Kräuterheilwissen in der Neuen Welt

Die Amerikanisierung eines Navajos:Tom Torleno beim Eintritt in die Carlisle-

Während die europäische Medizin des Mittelalters sich mit der Humoraltheorie der antiken Griechen und den Kenntnissen der Klostermedizin begnügen musste, wobei bei aufkommenden Seuchen und Epidemien die Kirche mit dem Hinweis auf die Strafe Gottes für das lasterhafte Leben der Menschen reagierte, kannten die indianischen Völker Amerikas längst die medizinischen Eigenschaften vieler Pflanzen. Als 1492 Columbus die Küste Amerikas entdeckte, fanden die Spanier friedvolle, gesunde Menschen vor, die sich in der Heilkunde bestens auskannten. Für ihre Heilmittel nutzen sie die Wirkstoffe der Pflanzen. Eine dieser Pflanzen war ein Baum, der in Höhen zwischen tausend und dreitausend Metern über dem Meeresspiegel gedieh und dessen sehr bitter schmeckende Rinde viele Krankheiten wie Krämpfe; Schüttelfrost und Herzrhythmusstörungen heilte. Das Inka-Wort quina bedeutet „Rinde“, aber diese besonders heilkräftige Rinde wurde quina-quina, „Rinde der Rinden“ genannt, aus dem sich der Name „Chinin“ ableitet. Es scheint, dass die Rinde um 1630 in Europa eingeführt wurde. Das neue Medikament wiederum ermöglichte die extensive Besiedlung Amerikas durch die Europäer. Aus den Berichten des Gouverneurs von Virginia, Berkley, aus dem Jahre 1671 geht hervor, dass vor der Einführung des Chinins in Virginia jeder fünfte Kolonist innerhalb eines Jahres an Malaria starb. Erst im 19. Jh. gelang es europäischen Chemikern den Wirkstoff zu isolieren und ihn im Labor herzustellen. Den ursächlichen Zusammenhang dieser Krankheit mit dem Stich der Anopheles-Mücke entdeckte erst der britische Arzt Sir Ronald Ross im Jahre 1897 und erhielt dafür 1902 den Nobelpreis.

Ein anderes Beispiel:
Der französische Seefahrer Jacques Cartier (1491-1557) unternahm im Auftrag des französischen Königs Franz I. Reisen ins heutige Kanada. Auf seiner zweiten Reise im November 1535 froren seine drei Schiffe im Eis des St. Lorenz-Stroms ein. Er befahl seinen Leuten, an den Ufern ein kleines Fort zu errichten, um auf das nächste Frühjahr zu warten. Bei den dort lebenden Indianern wurden Vorräte erworben. Der Zutritt zum Fort wurde ihnen jedoch verboten, weil sie Anzeichen von Skorbut zeigten, eine damals von allen Seefahren gefürchtete Krankheit. Er wollte verhindern, das sich seine Männer bei den Indianern ansteckten. Während der Wintermonate erkrankten 100 der 110 Seeleute an Skorbut, 25 von ihnen starben. Bei Gesprächen mit den Indianern fiel ihm auf, dass die an Skorbut Erkrankten längst wieder gesund waren. Auf Nachfragen erfuhr er, dass die Indianer ein Heilmittel aus der Rinde und den Nadeln eines immergrünen Baumes herstellten. Dabei handelte es sich vermutlich um die Hemlocktanne. Das Tonikum enthielt eine starke Dosis Vitamin C und heilte die Erkrankten innerhalb von acht Tagen. Cartier verzeichnete den Vorgang pflichtbewusst in seinem Logbuch. Die Entdeckung des Heilmittels gegen Skorbut blieb damals von der Welt unbeachtet. Erst als James Lind, ein schottischer Marineoffizier, zweihundert Jahre später die Aufzeichnungen von Cartier las, nahm man in Europa zur Kenntnis, dass es ein Heilmittel gegen Skorbut gab. James Lind ging als der Mann in die Geschichte ein, der die Ursache und die Heilung von Skorbut entdeckt hatte.

Französische Soldaten überfallen ein Irokesen-Dorf, um 1620,alter französischer Kupferstich
Spotted Tail mit seiner Frau, Brulé Dakota

Georgia Benally, Navajo, in ihrem Maisfeld 1986, Navajo-Reservation, Arizona

Weitere Beispiele der Heilmittelkunde sind Curare, das in geringer Dosierung muskelentkrampfend wirkt und Koka, das je nach Dosierung anregend wirkt und über den Apotheker Pemberton den Weg in die Coca-Cola fand, bzw. als Kokain, das als Betäubungsmittel bei Operationen eingesetzt wurde. Um 1850 gelang es einem deutschen Chemiker den Wirkstoff zu isolieren und das Procain zu synthetisieren – noch heute als Novocain ein gängiges Mittel zu Lokalanästhesie.
Das Heilwissen der Indianer wurde von den Europäern nur zögernd zur Kenntnis genommen. Anerkennung wurde den indianischen Völkern dafür nicht gezollt. Ebenso missachtete man die Lebensformen dieser Menschen, denn sie mussten ja zur Rechtfertigung des eigenen Handelns als Wilde, unzivilisierte und kulturlose Wesen disqualifiziert werden. Nur so konnte man den über fünf Jahrhunderte währenden  Genozid an der amerikanischen Urbevölkerung erklären.
Das Heilwissen der Indianer basierte nicht nur auf der Kenntnis der Heilwirkung der Pflanzen. Indianische Mediziner sind stets davon ausgegangen, dass der Mensch eine Art „dreifaltige“ Existenzgrundlage besitzt, die aus Seele, Geist und Physis besteht. Wobei Seele und Geist in der Harmonie, die für die menschliche Existenz bestimmend ist, eine weitaus stärkere ursächliche Funktion zukommt als der Physis. Das Streben nach Harmonie - auch im Einklang mit der Natur zu leben – war und ist ein Grundbedürfnis der indianischen Völker. Hieraus mögen sich Bräuche und Riten ableiten, die die Europäer geringschätzig als Aberglaube und Fetischismus abtun.
Wie aber steht es mit Wahrsagerei, Kartenlesen, Okkultismus und Exorzismus im heutigen Europa?

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