Produkt-Aussage

Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein. Ja, wir finden auch, dass man über die Copy noch mal reden sollte. Das hier kann es jedenfalls nicht sein. Das klingt ja wie auf dem Totenbett getextet. Da muss wesentlich mehr Produktaussage rein.

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Herbarium globalis - Die Wunderwelt der Heilkräuter

Die Beschäftigung  mit der Heilkunde des Mittelalters bietet so manche Überraschung.
Hier seien nur einige bedeutsame Errungenschaften dieser Epoche  zu genannt:

  • die Entwicklung der Klostermedizin, die auf dem volkstümlichen Heilkräuterwissen aufbaute
  • die an Erfahrung und damaligen Wissenschaften orientierte geordnete Ausbildung von Ärzten an den ersten Universitäten
  • die Bedeutung des Benediktinerordens für die Krankenfürsorge und die Entstehung eines frühen Krankenhaussystems

(Das alles ist natürlich zu betrachten vor den furchtbaren Zuständen dieser Zeit mit Pest, Kriegswirren und allgemeiner Ordnungslosigkeit nach dem Untergang des Römischen Reiches.)

Die Menschen hofften  in ihrer Verzweifelung auf Hilfe durch  Glauben, Magie oder Zauberkräfte und  auf die Wundertaten von Heiligen,  so dass schon im frühen Christentum an wunderträchtigen Orten Pilgerstätten entstanden.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wird die Neue Welt entdeckt: Unvorstellbare Reichtümer werden dort geraubt und gelangen nach Europa, ebenso völlig unbekannte Naturprodukte.  Für die Menschen des amerikanischen Kontinents bricht ein Zeitalter des Schreckens an, dessen  Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen.
An der Lage der notleidenden Menschen in Europa änderte das „Neue Zeitalter“ aber nichts.
 Bis heute wird gern verschwiegen, dass die indianischen Völker des amerikanischen Kontinents durch ihre Naturreligionen über ein größeres Heilwissen, z. B. über Pflanzen, verfügten als die Europäer zur selben Zeit. Auch die Anbauverfahren für Obst, Gemüse und Getreide waren weiter entwickelt als im alten Europa. Zwar war auch das Leben der „Wilden“ von Mystik und Religiosität geprägt, aber im Mittelpunkt ihrer Naturreligion stand immer die Erde als Mutter, die ihnen das Leben gibt. So hat sich bei diesen Völkern eine völlig andere Beziehung zur Natur – gleich ob Mineral, Pflanze, Tier oder Mensch – herausgebildet als in der Alten Welt.

Weil Bilder allein den Bezug zu dieser komplexen Materie nicht erbringen könnten, haben wir für unsere Ausstellung „Herbarium  globalis“ daher drei Schwerpunkte ausgewählt, um einen Einblick in dieses nahezu grenzenlose Thema zugeben:

Auf den drei Seiten finden Sie Informationen, die Ihnen weitere  Einblicke in die Themenbereiche geben. Vielleicht regt die eine oder andere Information den Betrachter zur weiteren Beschäftigung mit Themen der Ausstellung an – vielleicht auch mit Sachverhalten der Geschichte, über die selbst heute eher geschwiegen als gesprochen wird.
Sofern Sie ein Bild näher betrachten möchten, können Sie es durch einen Klick vergrößern.
Alle Bilder der Abteilung "Kräuter und Klostermedizin" sowie "Heilwissen der Urbevölkerung Amerikas" haben auf den Rückseiten erläuternde Texte. Diese Texte können Sie nachlesen, in dem Sie auf den Link des Bildtitels klicken.
Eva Hornig

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